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Diese Seite bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Steuerungstechnologien (Lichtsteuerung) und Sensoren, die wir für unsere Leuchten anbieten. Dazu gehören Standard-Bewegungsmelder ebenso wie Protokolle wie DMX oder Casambi‑Bluetooth. Die einzelnen Steuerungsarten werden hier beschrieben – wie Bewegung erkannt, Beleuchtungsstärke angepasst, Tageslicht berücksichtigt wird und welche weiteren Funktionen unterstützt werden.

HF-Bewegungsmelder (Mikrowellen-Sensoren)

Steuerungen mit Mikrowellen-Bewegungsmeldern (MWS) erfassen Bewegungen, um Leuchten ein- oder auszuschalten bzw. zu steuern. Der Bewegungsmelder ist innerhalb der Leuchte montiert, um Manipulationen oder Vandalismus zu verhindern.

Bewegungsmelder integriert, Basic (-M1)

Der integrierte Bewegungsmelderr erkennt Bewegungen im Erfassungsbereich der Leuchte. Wird eine Bewegung erkannt, schaltet die Leuchte auf 100 % Lichtstrom und bleibt eingeschaltet, solange Bewegung detektiert wird. Wird keine weitere Bewegung erkannt, bleibt die Leuchte für eine einstellbare Nachlaufzeit eingeschaltet und schaltet anschließend vollständig aus.

Bewegungsmelder integriert – CorridorFUNCTION (-CF-M1)

Die Leuchte arbeitet mit einem permanenten Grundlichtniveau von 10 %. Bei Erkennung einer Bewegung schaltet die Leuchte auf 100 % Lichtstrom und bleibt auf diesem Niveau, solange Bewegung erkannt wird. Wird keine weitere Bewegung detektiert, bleibt die Leuchte für eine einstellbare Nachlaufzeit auf 100 % eingeschaltet und dimmt anschließend wieder auf 10 % zurück. Die Leuchte schaltet nicht vollständig aus.

Bewegungsmelder integriert, Advanced (-M2)

Bei Erkennung einer Bewegung schaltet die Leuchte auf 100 % Lichtstrom und bleibt eingeschaltet, solange Bewegung erkannt wird. Wird keine weitere Bewegung detektiert, bleibt die Leuchte zunächst für eine einstellbare Nachlaufzeit eingeschaltet und dimmt anschließend auf 10 % ab. Wird weiterhin keine Bewegung erkannt, schaltet die Leuchte nach Ablauf einer zweiten, ebenfalls einstellbaren Nachlaufzeit vollständig aus.

Bewegungsmelder Basic integriert, mit Tageslichtsensor (-M4)

Der Bewegungsmelder ist mit einer integrierten Fotozelle ausgestattet, die das Umgebungslicht erfasst und das Einschalten der Leuchte bei ausreichendem Tageslicht verhindert. Bei Nacht schaltet die Leuchte bei Erkennung einer Bewegung auf 100 % Lichtstrom und bleibt eingeschaltet, solange Bewegung detektiert wird. Wird keine weitere Bewegung erkannt, bleibt die Leuchte für eine voreingestellte Nachlaufzeit eingeschaltet und schaltet anschließend vollständig aus. Bei Tagesanbruch schaltet die Leuchte automatisch ab.

Bewegungsmelder integriert, Intelligent (Basic) (-M5)

Der Mikrowellensensor verfügt über einen Tageslichtsensor, der die Umgebungshelligkeit überwacht und die Leuchte bei Einbruch der Dunkelheit automatisch einschaltet. Im Dunkeln wird die Leuchte bei Bewegungserkennung mit 100 % Leistung eingeschaltet und bleibt so lange eingeschaltet, wie Bewegungen detektiert werden. Wenn keine weiteren Bewegungen mehr erkannt werden, bleibt die Leuchte für eine einstellbare Verzögerungszeit eingeschaltet, bevor sie vollständig ausgeschaltet wird. Die Leuchte schaltet sich bei Tagesanbruch automatisch aus, wobei der Tageslichtschwellenwert einstellbar ist.

Bewegungsmelder integriert, DALI-2 (-M6)

Der Bewegungsmelder ist ausschließlich für den Einsatz in DALI-2-Lichtsteuerungssystemen vorgesehen. Die Leuchte ist mit einem DALI-2-Treiber sowie, sofern erforderlich, mit einem DALI-2-Notlichtumrichter und einer Batterie ausgestattet. Die Steuerung von Präsenz, Abwesenheit, Tageslichtregelung und Dimmfunktionen erfolgt über DALI-2-Master-Application-Controller. Das System wird projektspezifisch in Betrieb genommen und programmiert, weshalb eine Kompatibilitätsprüfung mit dem jeweiligen DALI-2-System empfohlen wird. Diese Ausführung ist nicht für Stand-alone-Anwendungen geeignet.

Bewegungsmelder integriert, Intelligent (Advanced) (-M7)

Der Bewegungsmelder verfügt über eine spezielle Fotozelle, die das Umgebungslicht überwacht, um ein Einschalten der Leuchte bei Tageslicht zu verhindern, und die Leuchte automatisch bei Dämmerung einschaltet. Bei Nacht schaltet die Leuchte bei Erkennung einer Bewegung auf 100 % Lichtstrom und bleibt eingeschaltet, solange Bewegung erkannt wird. Wird keine weitere Bewegung detektiert, bleibt die Leuchte für eine einstellbare Nachlaufzeit eingeschaltet und dimmt anschließend auf 10 % ab. Wird weiterhin keine Bewegung erkannt, schaltet die Leuchte nach Ablauf einer zweiten einstellbaren Nachlaufzeit vollständig aus. Die Leuchte schaltet bei Tagesanbruch automatisch ab, wobei die Tageslichtschwelle einstellbar ist. Zusätzlich kann der Sensor über eine Handfernbedienung programmiert und bedient werden.

Master / Secondary Control

Die Leuchte mit integrierter Bewegungsmelder Steuerung verfügt über zusätzliche Ausgangsklemmen, über die eine zweite Leuchte angeschlossen werden kann. Beide Leuchten werden gemeinsam über einen Sensor gesteuert und arbeiten synchron.

Präsenzerkennung/Anwesendheitssteuerung

Bei der Präsenzerkennung schaltet die Leuchte automatisch ein, sobald eine Person den Erfassungsbereich betritt. Die Leuchte bleibt eingeschaltet, solange Bewegung erkannt wird, und schaltet nach Ablauf einer einstellbaren Nachlaufzeit automatisch aus, wenn keine Präsenz mehr festgestellt wird.

Abwesenheitserkennung

Bei der Abwesenheitserkennung wird die Leuchte manuell über einen Wandschalter oder eine Fernbedienung eingeschaltet. Die Leuchte bleibt eingeschaltet, solange Bewegung erkannt wird, und schaltet nach Ablauf einer einstellbaren Nachlaufzeit automatisch aus, sobald keine Präsenz mehr vorhanden ist.

Separate Schaltkreise (-SE)

Leuchten mit separaten Stromkreisen verfügen über mehrere LED-Module mit jeweils zugehörigen Treibern und Anschlussklemmen. Dadurch können einzelne LED-Gruppen unabhängig voneinander geschaltet oder gesteuert werden. Fade to Off – Dimmende Abschaltung Leuchten mit Fade-to-Off-Funktion dimmen vor dem vollständigen Ausschalten kontrolliert ab. Die Dauer des Abblendvorgangs ist werkseitig oder bei der Inbetriebnahme einstellbar.

Tageslichtsensorik (Daylight Harvesting)

Beim Tageslichtsensorik wird der Lichtstrom dimmbarer Leuchten in Abhängigkeit vom vorhandenen Tageslicht geregelt. Tageslichtsensoren erfassen den natürlichen Lichteinfall, beispielsweise über Fenster oder Oberlichter, und passen die Beleuchtungsstärke so an, dass der geplante Beleuchtungswert konstant gehalten wird. Constant Light Output (CLO) Leuchten mit Constant Light Output sind so ausgelegt, dass der LED-Treiber den altersbedingten Lichtstromrückgang der LEDs über die Lebensdauer ausgleicht. Der Lichstrom wird schrittweise angepasst, um das geplante Beleuchtungsniveau dauerhaft sicherzustellen. In den ersten Betriebsjahren führt die reduzierte Leistungsaufnahme zu zusätzlichen Energieeinsparungen.

CorridorFUNCTION (-CF)

Ein externer Mikrowellen- oder PIR-Präsenzmelder mit 230-V-Schaltausgang, bauseits gestellt und installiert, steuert die Leuchte. Die Leuchte arbeitet mit einem Grundlichtniveau von 10 % und schaltet bei Erkennung einer Bewegung auf 100 % Lichtstrom. Wird keine weitere Bewegung erkannt, bleibt die Leuchte für eine voreingestellte Nachlaufzeit auf 100 % eingeschaltet und dimmt anschließend wieder auf 10 % zurück. Die Leuchte schaltet nicht vollständig aus.

Dämmerungsschalter (-PE)

Die Leuchte ist mit integriertem Dämmerungsschalter ausgestattet, die ein automatisches Ein- und Ausschalten in Abhängigkeit vom Umgebungslicht ermöglicht. Standardmäßig schaltet die Leuchte bei etwa 70 lx ein und bei etwa 105 lx wieder aus. Abweichende Schaltschwellen sind auf Anfrage verfügbar.

Nachtdimmung 6 % voreingestellt (-DN) 

Die Leuchte wird über eine externe Fotozelle oder eine Solar-Zeitschaltuhr mit 230-V-Schaltausgang gesteuert, die bauseits gestellt wird. Während des Tages arbeitet die Leuchte mit 100 % Lichtstrom. Bei Dämmerung wird die Lichtstrom auf 6 % reduziert. Die Leuchte bleibt über die gesamte Nacht mit 6 % eingeschaltet und kehrt bei Tagesanbruch auf 100 % Lichtstrom zurück. Die Leuchte schaltet nicht vollständig aus.

SwitchDIM (-DI)

Switch-Dim-Leuchten sind mit einem Switch-Dim-DALI-Treiber ausgestattet und benötigen eine permanente 230-V-Versorgung. Die Steuerung erfolgt über eine zusätzliche Schaltleitung, die über einen 230-V-Taster geführt wird. Ein kurzer Tastendruck schaltet die Leuchte ein, ein weiterer kurzer Tastendruck schaltet sie aus. Durch Gedrückthalten des Tasters wird die Leuchte gedimmt oder aufgehellt. Mehrere Taster können parallel geschaltet werden, um eine Steuerung von mehreren Positionen aus zu ermöglichen.

DALI-2 Dimming/Monitoring (-DA)

DALI-2 steht für Digital Addressable Lighting Interface 2 und ist ein offenes Kommunikationsprotokoll für die digitale Vernetzung von Lichtkomponenten – von LED-Treibern über Präsenzsensoren bis hin zu Tastern und Bedienelementen. Alle DALI-2-Geräte sind herstellerübergreifend kompatibel und lassen sich in einem gemeinsamen System betreiben. Die Steuerung kommuniziert gezielt mit jedem einzelnen Gerät und ermöglicht Funktionen wie Szenensteuerung, tageslichtabhängige Regelung und präsenzbasierte Lichtsteuerung. Zusätzlich bietet das System eine vollständige Überwachung aller angeschlossenen Komponenten. Funktions- und Betriebsdauertests von DALI-Notleuchten können automatisch ausgelöst und dokumentiert werden – für maximale Transparenz und normgerechte Sicherheit.

DMX-Steuerung (-DX)

DMX ist ein digitales Kommunikationsprotokoll, das vor allem im Entertainment-Bereich für die Steuerung schneller, dynamischer Lichteffekte eingesetzt wird. Der DMX-512-Standard definiert dabei die maximale Anzahl von 512 Geräten innerhalb eines sogenannten DMX-Universums. Mehrere Universen können miteinander verknüpft werden, um auch komplexe Lichtinstallationen abzubilden. In Theater- oder Bühnenanwendungen kann ein einzelnes Gerät – etwa ein beweglicher Scheinwerfer – mehrere Kanäle belegen. Diese steuern Funktionen wie Pan und Tilt, Shutter, Dimmverhalten oder Fade-Geschwindigkeit. DMX-Lichtsteuerpulte ermöglichen die präzise Synchronisation von Licht und Ton und sind damit insbesondere bei Konzert- und Showanwendungen unverzichtbar.

Casambi Version – Drahtlos-Bluetooth-Steuerung (-DW)

Casambi ist ein proprietäres, drahtloses Steuerungssystem auf Bluetooth-Basis zur Regelung von Leuchten. Casambi-Module kommunizieren direkt mit DALI- oder DMX-Treibern und unterstützen verschiedene Profile für Dimmen, Schalten, Szenensteuerung sowie Farbsteuerung. Die Inbetriebnahme und Konfiguration erfolgen komfortabel über eine App auf Smartphone oder Tablet.

Präsenzerkennung

Bei der Präsenzerkennung schaltet die Leuchte automatisch ein, sobald eine Person den Erfassungsbereich betritt. Die Leuchte bleibt eingeschaltet, solange Bewegung erkannt wird, und schaltet nach Ablauf einer einstellbaren Nachlaufzeit automatisch aus, wenn keine Präsenz mehr festgestellt wird.

Abwesenheitserkennung

Bei der Abwesenheitserkennung wird die Leuchte manuell über einen Wandschalter oder eine Fernbedienung eingeschaltet. Die Leuchte bleibt eingeschaltet, solange Bewegung erkannt wird, und schaltet nach Ablauf einer einstellbaren Nachlaufzeit automatisch aus, sobald keine Präsenz mehr vorhanden ist.

Separate Schaltkreise (-SE)

Leuchten mit separaten Stromkreisen verfügen über mehrere LED-Module mit jeweils zugehörigen Treibern und Anschlussklemmen. Dadurch können einzelne LED-Gruppen unabhängig voneinander geschaltet oder gesteuert werden.

Fade to Off – Dimmende Abschaltung

Leuchten mit Fade-to-Off-Funktion dimmen vor dem vollständigen Ausschalten kontrolliert ab. Die Dauer des Abblendvorgangs ist werkseitig oder bei der Inbetriebnahme einstellbar.

Tageslichtsensorik (Daylight Harvesting)

Beim Tageslichtsensorik wird der Lichtstrom dimmbarer Leuchten in Abhängigkeit vom vorhandenen Tageslicht geregelt. Tageslichtsensoren erfassen den natürlichen Lichteinfall, beispielsweise über Fenster oder Oberlichter, und passen die Beleuchtungsstärke so an, dass der geplante Beleuchtungswert konstant gehalten wird.

Constant Light Output (CLO)

Leuchten mit Constant Light Output sind so ausgelegt, dass der LED-Treiber den altersbedingten Lichtstromrückgang der LEDs über die Lebensdauer ausgleicht. Der Lichstrom wird schrittweise angepasst, um das geplante Beleuchtungsniveau dauerhaft sicherzustellen. In den ersten Betriebsjahren führt die reduzierte Leistungsaufnahme zu zusätzlichen Energieeinsparungen.

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