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Standard-Hafträume stellen bei der Beleuchtung eine besondere Herausforderung dar. Der Grund: Inhaftierte sind hier in der Regel unbeaufsichtigt. 

Für die Planung ist wichtig, um welchen Raumtyp es sich handelt. Infrage kommen ein Haftraum, eine Arrestzelle, ein besonders gesicherter Haftraum (bgH) oder ein videoüberwachter Haftraum. Was Sie bei der Produktauswahl für Standard-Hafträume beachten sollten, erfahren Sie hier. 

Haftraum richtig beleuchten: Anforderungen an vandalismussichere Leuchten, Schutzarten und Verstecksicherheit

Empfehlungen für Leuchten in Standrad-Hafträumen

Die IK-Stoßfestigkeit für vandalismussichere Leuchten im Bereich Haft und Gewahrsam sollten mindestens IK14 / 100 Joule sein. Die IP-Schutzart sollte mindestens IP44 betragen. Außerdem bedarf es einer Zugriffssicherung durch Sicherheitsschrauben, wie z.B. Torx mit Innenstift. 

Ideal sind transparente, verstecksichere Leuchten mit minimalen Spaltmaßen. Sie bieten aus allen Blickrichtungen 5-seitigen Einblick in den Leuchteninnenraum und lassen so keine Verstecke zu. 

Wenn alle Komponenten innerhalb der Leuchte erkennbar sind, spart das bei Haftraumkontrollen Zeit und Arbeit. Das aufwendige Öffnen von Leuchten- und Geräteträgerabdeckungen entfällt. Auch ohne Öffnen werden von außen eingebrachte Gegenstände umgehend erkannt. 

Verstecksicherheit in Standard-Hafträumen

Vandalismussichere Leuchten in Standard-Hafträumen dürfen nur minimale Spaltmaße aufweisen, damit keine Gegenstände eingebracht werden können. So vermeiden Sie Versteckmöglichkeiten zwischen Leuchte und Gebäudeteilen: Dichten Sie die montierten Leuchtengehäuse grundsätzlich zur Wand oder Decke hin ab. Verwenden Sie dafür einen Silikon- oder Mehrkomponentenkleber mit hohem Härtegrad.

Technische Unterstützung

Die Bauvorschriften und die zu verwendende Gegenstände weichen regional voneinander ab. Zudem sind sie nicht in jedem Fall eindeutig. So kann beispielsweise der Begriff „vandalensicher“ oder „vandalismussicher“ unterschiedlich ausgelegt werden. Daraus ergeben sich unsere Empfehlungen zum Schutzgrad der Leuchten. 

In manchen Bundesländern gibt es koordinierende Sicherheitsgruppen. Sie testen zum Beispiel Beleuchtungskörper auf Vandalismus- und Manipulationssicherheit. So erhalten Justizbehörden eine Grundlage für ihre Bewertung.

Beleuchtungsleitfaden Haft und Gewahrsam

Unser Beleuchtungsleitfaden identifiziert typische Haftanwendungen und konzentriert sich auf die Prinzipien einer guten Beleuchtung. Wir untersuchen die Vorteile einer robusten Konstruktion, der Einhaltung von Standards und spezifischer Designanforderungen, einschließlich Anti-Ligatur-Leuchten für sicherere Haftanwendungen.

Designplan Beleuchtungsleitfaden Haft und Gewahrsam

FAQs

Welche Anforderungen müssen Leuchten in Standard-Hafträumen erfüllen?

Leuchten müssen robust und manipulationssicher sein. Empfohlen wird eine Schlagfestigkeit von mindestens IK14 (100 Joule) und eine Schutzart von mindestens IP44. Zusätzlich sichern spezielle Schrauben, zum Beispiel Torx mit Innenstift, die Leuchte gegen unbefugten Zugriff.

Warum sind transparente Leuchten im Haftbereich von Vorteil?

Transparente Leuchten zeigen den kompletten Leuchteninnenraum. So lassen sich eingebrachte Gegenstände oder Manipulationsversuche schnell erkennen. Das unterstützt Sicherheitskontrollen und erhöht die Betriebssicherheit.

Wie werden Versteckmöglichkeiten minimiert?

Vandalismussichere Leuchten für Hafträume dürfen nur minimale Spaltmaße haben. So lassen sich keine Gegenstände einbringen. Zusätzlich sollten die Leuchtengehäuse zur Wand oder Decke hin abgedichtet werden, damit auch dort keine Verstecke entstehen.

Warum sind manipulationssichere Leuchten in Justizvollzugsanstalten wichtig?

Inhaftierte sind in Standard-Hafträumen häufig unbeaufsichtigt. Deshalb müssen Leuchten gegen Beschädigung, Demontage und missbräuchliche Nutzung geschützt sein. Das reduziert Sicherheitsrisiken und sichert einen zuverlässigen Betrieb.

Welche Vorteile bieten einsehbare Leuchten bei Haftraumkontrollen?

Sind alle Komponenten der Leuchte sichtbar, müssen Abdeckungen bei Kontrollen oft nicht geöffnet werden. Das spart Zeit. Auch unerlaubt eingebrachte Gegenstände werden so sofort erkannt.

Worauf sollte bei der Beleuchtungsplanung für Hafträume geachtet werden?

Schon in der Planung ist wichtig, um welchen Raumtyp es sich handelt: Standard-Haftraum, Arrestzelle, besonders gesicherter Haftraum (bgH) oder videoüberwachter Haftraum. Die Nutzung bestimmt die Anforderungen an Sicherheit, Robustheit und Beleuchtungstechnik.

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